Linux

Last 10 Posts


Linuxsoftware - Linuxserver - Linuxabos



Die Geschichte und Entwicklung der Free Betriebssystem Software Linux

1983 gründete Richard Stallman das GNU-Projekt mit dem Ziel, ein UNIX-ähnliches, POSIX-kompatibles Betriebssystem zu schaffen. Zwei Jahre später gründete er die Free Software Foundation (FSF) und entwickelte die GNU General Public License (GPL), um Software frei zu verbreiten.

Auf diesem Wege verbreitete sich die GNU-Software sehr schnell und wurde von vielen Leuten weiterentwickelt. Es entstanden in kurzer Zeit eine Vielzahl von Programmen, so dass bereits Anfang 1990 genug GNU-Software bereit stand, um ein eigenes Betriebssystem daraus zu erstellen. Allerdings fehlte noch immer ein Kernel. Dieser sollte eigentlich im Projekt GNU Hurd entwickelt werden. Doch der als Mikrokernel ausgelegte Kern entwickelte sich nur sehr schleppend, weil das Finden und Beheben von Fehlern (Debuggen) aufgrund technischer Besonderheiten sehr schwierig und aufwändig war.

Ein anderes Projekt rund um ein Betriebssystem aus freier Software war in den 80er Jahren auch die Berkeley Software Distribution, kurz BSD. Diese hatte sich aus Eigenentwicklungen der Universität Berkeley aus den Unix-Versionen der 4er Edition und folgender von AT&T entwickelt. Da aber in den BSD-Versionen noch immer Code von AT&Ts Unix enthalten war, kam es Anfang der 90er Jahre zu einem Rechtsstreit zwischen AT&T und der Universität Berkeley, der die Entwicklung von BSD stark einschränkte und einige Jahre stark verlangsamte.

Anfang der Neunziger gab es also kein vollständiges, freies System. Die Zukunft von BSD war wegen des Rechtsstreits ungewiss, die Weiterentwicklung gelähmt, das GNU-Projekt wurde zwar konstant weiterentwickelt und ausgebaut, verfügte aber über keinen UNIX-artigen Kernel.

Entstehung von Linux

Linus Torvalds 20041991 begann Linus Torvalds in Helsinki/Finnland mit der Entwicklung von Linux. Anfänglich war es eine Terminal-Emulation, die Torvalds zum Zugriff auf die großen UNIX-Server der Universität benutzte. Er schrieb das Programm hardwarenah und unabhängig von einem Betriebssystem, weil er die Funktionen seines neuen PCs mit einem Prozessor des Typs 80386, dessen Nachfolger-Serie x86 auch heute noch zum Standard zählen, optimal nutzen wollte. Als Grundlage dienten dabei das Minix-System und der GNU-C Compiler.

Irgendwann, so Torvalds in seinem Buch Just for Fun (zusammen mit David Diamond, 2001), merkte er, dass es eigentlich ein Betriebssystem geworden war, was er geschrieben hatte. Am 25. August 1991 kündigte er in einem Usenet-Posting an die Gruppe comp.os.minix dieses System an. Dieses Usenet-Posting wird an vielen Stellen immer wieder zitiert und dürfte zu den bekanntesten Postings im Usenet zählen:

“Hello everybody out there using minix -
I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat (same physical layout of the file-system (due to practical reasons) among other things).
I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work. This implies that I'll get something practical within a few months, and I'd like to know what features most people would want. Any suggestions are welcome, but I won't promise I'll implement them :-)
Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)
PS. Yes – it's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs. It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(."

Übersetzung:

„Hallo alle da draußen, die minix einsetzen -
Ich arbeite an einem (freien) Betriebssystem (nur ein Hobby, wird nicht groß und professionell sein wie gnu) für 386(486)AT-kompatible Rechner. Das Projekt entwickelt sich seit April und beginnt fertig zu werden. Ich hätte gern Rückmeldungen über Eigenschaften, die die Leute an minix mögen/nicht mögen, da mein BS diesem in einigen Merkmalen ähnelt (gleiches physikalisches Layout des Dateisystems (aus Praktikabilitätsgründen) und einige andere Dinge).
Ich habe im Moment bereits die bash(1.08) und gcc(1.40) übertragen, und es scheint zu funktionieren. Das bedeutet, dass ich in einigen Monaten etwas haben werde, womit man arbeiten kann, und mich interessiert, welche Features die meisten Leute gerne sehen würden. Alle Vorschläge sind willkommen, aber ich kann nicht versprechen, dass ich sie auch einbaue :-)
Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)
PS. Ja, es enthält keinerlei minix-Code und das Dateisystem ist multi-threaded. Es ist NICHT portierbar (es wird das spezielle taskswitching eines 386ers verwendet etc.) und wird vermutlich nie etwas anderes unterstützen als AT-Festplatten, ich besitze nur solche :-("
Am 17. September 1991 wurde Linux in der Version 0.01 das erste Mal öffentlich auf einem FTP-Server zur Verfügung gestellt.

Der Name Linux
Eigentlich sollte Linux nach dem Willen von Linus Torvalds Freax heißen, eine Wortschöpfung aus Freak (Verrückter, aber auch jemand, der sich für etwas begeistert), Free für Freie Software und dem oftmals üblichen x in Anspielung auf die Ähnlichkeit zu Unix. Aus diesem Grund hatte Torvalds, am Anfang der Programmierung des Systems, etwa ein halbes Jahr lang die Dateien unter Freax abgelegt. Auch den Namen Linux hatte sich Torvalds bereits überlegt, er erschien ihm aber zu egoistisch. Um anderen Leuten die Möglichkeit zu geben, am System mitzuarbeiten oder Verbesserungsvorschläge zu machen, sollten die Dateien im September 1991 auf dem FTP-Server (ftp.funet.fi) der Helsinki University of Technology (HUT) abgelegt werden. Der damalige Verantwortliche für den Server, Ari Lemmke (Mitarbeiter am HUT), war mit dem Namen Freax nicht einverstanden, er bevorzugte den Arbeitsnamen Linux. Ohne mit Torvalds darüber zu diskutieren, nannte er den Bereich am Server einfach Linux, was Torvalds schließlich akzeptierte, um große Diskussionen zu vermeiden und auch, wie Torvalds zugibt, weil Linux einfach der bessere Name war. Im Sourcecode der Version 0.01 von Linux kam noch der Name Freax vor („Makefile for the FREAX-kernel“), später wurde nur noch der Name Linux verwendet. So setzte sich der eigentlich gar nicht geplante Name Linux weltweit durch.

GNU/Linux
Der Begriff Linux wurde von Torvalds anfänglich nur für den Kernel, den Betriebssystemkern des Systems, genutzt. Im Laufe der Zeit setzte sich der Name aber auch für die meisten Linux-Distributionen durch, die neben dem Linux-Kernel auch eine Menge anderer Programme enthalten. Viele dieser Programme stammen vom GNU-Projekt. Aus diesem Grund versucht die Free Software Foundation von Richard Stallman seit Jahren, für das Betriebssystem, das Linux als Kernel beinhaltet, „GNU/Linux“ als Namen durchzusetzen [3].

Es soll so darauf hingewiesen werden, dass das System nur durch die Anstrengungen des GNU-Projektes, ein vollständig freies Betriebssystem zu entwickeln, möglich wurde, während Linux eigentlich nur ein zwar unverzichtbarer, aber kleiner Bestandteil des Gesamtsystems ist. Da aber eine typische Linux-Distribution auch viele Programme enthält, die nicht vom GNU-Projekt stammen, ist diese Meinung umstritten.

Der Streit um eine Kombination aus den Namen GNU und Linux begann schon recht früh. Im Juni 1994 wurde im GNU's Bulletin mit „freier UNIX-Klon“ auf Linux verwiesen, in diesem Jahr übernahm auch die Linux-Distribution Debian den Namen GNU/Linux für ihre Distribution. In der Januar-Ausgabe 1995 des GNU's Bulletin änderten sich die Verweise auf Linux zu GNU/Linux. Im Mai 1996 gab Richard Stallman den Editor Emacs 19.31 heraus, in dem der Systemtyp von Linux nach Lignux umbenannt wurde. Er meinte, es wäre angemessen, die Begriffe Linux-based GNU system, GNU/Linux system oder Lignux zu benutzen, um auf die Kombination von Linux-Kernel und GNU-Software hinzuweisen. Er gab jedoch bald den Ausdruck Lignux auf und benutzte nur noch GNU/Linux.

Die anhaltenden Aufforderungen, das System GNU/Linux zu bezeichnen, stießen auf unterschiedliche Reaktionen. Nur wenige Distributionen folgten dem Beispiel von Debian, von den großen kommerziellen Linux-Distributoren folgte keine. Von den Anwendern und Entwicklern der freien Software sowie der Open-Source-Bewegung folgten einige dem Anliegen, die meisten ignorierten es jedoch oder widersetzten sich ihm sogar unter Protest. Ein Grund für das Ausbleiben des Begriffs GNU/Linux ist sicherlich, dass Linux einfach ein deutlich einfacherer, griffigerer Begriff ist. Ein weiterer ist wohl, dass Linus Torvalds das kombinierte System seit der Veröffentlichung 1991 schon immer Linux genannt hatte. Stallman hingegen meldete seine Forderung nach Namensänderung erst an, nachdem das System bereits populär geworden war.
[ins_summary]

Category: General
[Permalink] [Comments - 0] [Send Article] [Improper]

Linux - Linuxtips - Linuxsystem



Hersteller gründen Entwickler-Plattform für mobiles Linux

Eine Gruppe von Mobilfunkanbietern und -herstellern hat eine Stiftung gegründet, die eine offene Linux-Software-Plattform für mobile Geräte entwickeln soll. Zu den beteiligten Unternehmen gehören Motorola, die Vodafone-Gruppe, NTT DoCoMo, Samsung, NEC und Panasonic Mobile Communications.
Der Schwerpunkt soll nach Angaben der Unternehmen auf der Entwicklung und der Vermarktung eines Application Programming Interfaces (API), der Spezifikation und der Architektur liegen. Geplant sei eine Referenz-Implementierung des Mobil-Betriebssystems, die später Mobilfunk- und Chipherstellern sowie Software-Entwicklern offen stehen soll. Die Stiftung will darüber hinaus eine Testumgebung anbieten, die es Entwicklern erlaubt, ihre Produkte an die Spezifikation anzupassen und zu testen.
Auch andere Initiativen befassen sich mit ähnlichen Zielen, so das Linux Phone Standards (LiPS) Forum und die Mobile Linux Initiative (MLI).



Libranet endgültig eingestellt

Die Debian-basierte benutzerfreundliche Distribution Libranet, die seit einem halben Jahr nicht mehr aktiv entwickelt wurde, wird nun wohl endgültig eingestellt.
Nach einem halben Jahr Funkstille hat sich der derzeitige Projektleiter Tal Danzig im Libranet-Forum nochmals zu Wort gemeldet. Darin verkündet er, dass Libranet nun endgültig am Ende ist. Er persönlich sehe keine Möglichkeit mehr, das Projekt fortzuführen, unter anderem wegen einer Änderung seiner persönlichen Verhältnisse. Seinem Blog kann man entnehmen, dass er offenbar eine neue Beziehung eingegangen und an einen anderen Ort gezogen ist.
Bereits von einem halben Jahr wurde die Entwicklung von Libranet gestoppt, nachdem der Projektgründer Jon Danzig am 1. Juni 2005 an Krebs verstorben war. Sein Sohn und Partner Tal führte die Distribution zunächst fort, doch sah bald keine Grundlage mehr für eine Weiterarbeit. In seiner Rolle als Geschäftsmann fühlte er sich nicht wohl und wollte lieber wieder als Programmierer arbeiten.
Libranet war eine auf Debian beruhende Linux-Distribution, die sich seit 1999 vor allem aufgrund von drei prominenten Features einiger Beliebtheit unter Linux-Nutzern erfreute. Dazu gehörten das Konfigurationstool Adminmenu, eine ansehnliche Liste unterstützter Pakete und ein benutzerfreundlicher Installer. Diese Vorteile wurden aber allmählich von anderen eingeholt und sind mittlerweile auch für andere Distributionen wie Linspire, Mepis, Ubuntu, und Xandros zum Standard geworden.
Selbst in ihrer Glanzzeit war Libranet nie mehr als ein Drei-Mann-Unternehmen. Der einzige weitere Mitarbeiter war Daniel de Kok, der als Programmierer an Libranet arbeitete und eine Zeitlang weiter das Forum betreute, aber vor kurzem wegen mangelnder Kommunikation mit Tal Danzig diese Arbeit einstellte.



Programmiersprache Java bald Open Source

Sun-Chef Jonathan Schwartz setzt Segel: “Die Frage ist nicht mehr, ob wir Java zu Open Source machen, sondern wie”
Auf der diesjährigen JavaOne-Konferenz in San Francisco hat Sun-CEO Jonathan Schwartz offiziell bestätigt, dass das Unternehmen den Source-Code für die Programmiersprache Java freigeben möchte. “Die Frage ist nicht mehr, ob wir Java zu Open Source machen, sondern wie”, wird Schwartz in US-amerikanischen Medien zitiert. Das Unternehmen hatte jahrelang dem Druck von Branchengrößen wie IBM sowie der Open-Source-Entwicklergemeinde Stand gehalten, die Sun wiederholt zur Freigabe des Codes aufgefordert hatten.
“Produkte zu Open Source zu machen bedeutet nicht, dass damit weniger Gewinn lukriert werden kann”
Mit der gefallenen Entscheidung lenkt Sun nun ein und übernimmt außerdem das von den Kritikern vorgetragene Argument, dass man sich von der Veröffentlichung des Source Codes eine vergrößerte Java-Anwenderschaft sowie eine Anstieg von Entwicklerlösungen erwarte. “Produkte zu Open Source zu machen bedeutet nicht, dass damit weniger Gewinn lukriert werden kann”, erwartet sich Schwartz von dem prophezeiten Ansteigen an Java-Anwendern wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen.
“Kunden und Unternehmen, die für das Produkt bezahlen wollen, werden dies auch in Zukunft beibehalten, da sie Zugang zu Support und Service-Leistungen wollen”, meint Schwartz.
Bereit
Während die geplante Umwandlung des Java-Source-Codes zu Open Source noch einige Fragen zur Umsetzung offenlässt, setzt Sun seinen vor einiger Zeit eingeschlagenen Open-Source-Weg indes mit einer Reihe von Veröffentlichungen weiter fort. So gab das Unternehmen bekannt, unter anderem den Sun Java Studio Creator, Sun Java System Portal Server sowie Web Services Interoperability Technology für die Open-Source-Gemeinde bereitzustellen.
Neue Lizenz
Vorerst gibt eine neue Version der Java Distribution Lizenz, die die Verbreitung mit Linux-Betriebssystemen und Opensolaris-Versionen erleichtern soll. In der Vergangenheit ist Java aus lizenzrechtlichen Gründen aus den Default-Installationen einiger Linux-Varianten geflogen.
Enterprise Edition 5
Zusätzlich stelle Sun die neue Java Platform Enterprise Edition 5 (Java EE 5) vor. Das kostenlose Entwicklerkit besteht aus einer Referenz-Implementierung (RI), dem Technology Compatibility Kit (TCK) und dem Software Development Kit (SDK) einschließlich der Java System Application Server Platform Edition 9,0.



Den Sound-Dämon in Linux konfigurieren

An sich funktioniert der Sound auf Ihrem Linux-System, was Sie etwa an hörbaren Systemklängen feststellen. Manche Anwendungen bleiben trotzdem stumm. KDE- und Gnome-Anwendungen geben ihre Klänge nicht direkt auf die Soundkarte aus, sondern leiten sie jeweils weiter an einen Sound-Server (Sound-Dämon), der dann seinerseits mit der Soundkarte spricht.
Problem:
An sich funktioniert der Sound auf Ihrem Linux-System, was Sie etwa an hörbaren Systemklängen feststellen. Manche Anwendungen bleiben trotzdem stumm.
Lösung:
KDE- und Gnome-Anwendungen geben ihre Klänge nicht direkt auf die Soundkarte aus, sondern leiten sie jeweils weiter an einen Sound-Server (Sound-Dämon), der dann seinerseits mit der Soundkarte spricht. Da dieser Dämon die Soundkarte für die Dauer der Sitzung belegt, hat kein Programm eine Chance, das direkt Klänge an die Karte senden will. Umgekehrt bleiben Gnome- und KDE-Anwendungen stumm, wenn Sie keinen dieser Desktops verwenden, Sie also etwa unter Xfce arbeiten. Sie müssen deshalb die Soundkonfiguration eines betroffenen Programms an die von Ihnen verwendete Desktop-Umgebung anpassen.
Finden Sie dafür keinen eigenen Menüpunkt, dann schauen Sie, ob das Programm eine Konfigurationsmöglichkeit für Plug-ins anbietet. Oft gibt es eine eigene Kategorie “Ausgabe” für die Sound-Plug-ins. Unter KDE wählen Sie für die Soundausgabe “arts” oder “artsd”, unter Gnome “esd” oder “esound”. Wenn Sie weder KDE noch Gnome verwenden, sind “alsa” oder “oss” für die direkte Ausgabe die richtigen Optionen - probieren Sie aus, was besser funktioniert.
Manche Anwendungen sind allerdings nicht darauf vorbereitet, unter KDE oder Gnome zu laufen: Sie wollen den Sound immer direkt ausgeben und bieten keine Möglichkeit an, das zu ändern.
In einem Terminal-Fenster können Sie auch solche Anwendungen oft zur Zusammenarbeit mit dem Sound-Dämon überreden: Vor dem Start des betroffenen Programms geben Sie unter KDE den Befehl “artsdsp”, unter Gnome “esddsp” ein. Das Kommando simuliert dem aufgerufenen Programm eine virtuelle Soundkarte und leitet den Klang an den Sound-Dämon weiter.
Manchmal hilft aber auch das nichts. Dann bleibt als letzte Möglichkeit, den Sound-Dämon so lange stillzulegen, wie die renitente Anwendung läuft. KDE tut das automatisch, wenn der Sound-Dämon eine Minute lang keine Klänge zu verarbeiten hat. Das heißt, dass Sie entweder die Minute abwarten oder eine kürzere Zeit festlegen, etwa 10 Sekunden mit “artsshell autosuspend 10?. Mit “artsshell suspend” stellen Sie ihn sofort ruhig. Unter Gnome gibt es keine Automatik: Hier schicken Sie den Dämon mit
esdctl standby
schlafen. Per “esdctl resume” müssen Sie ihn manuell wieder aufwecken, wenn Sie die Anwendung beendet haben.



Skype setzt auf fremde Entwicklerhilfe

Developers Program feiert 400 zertifizierte Produkte nach einem Jahr
Das vor genau einem Jahr ins Leben gerufene Skype Developer Program hat sich dem VoIP-Anbieter zufolge prächtig entwickelt. Rund 3500 Entwickler haben sich bisher an dem Programm beteiligt. Basierend auf dem Application Protocol Interface (API) sind daraus mittlerweile mehr als 300 zertifizierte Software- und 100 Hardwareprodukte hervorgegangen. Diese Entwicklung will Skype noch intensivieren. Im kommenden Jahr will man dem Programm zu weiterem Wachstum verhelfen sowie die Entwicklergemeinde besonders in Nordamerika noch stärker unterstützen.
Das Skype API ist auf Windows, Mac OS X sowie Linux verfügbar und kann somit von jedem Entwickler kostenlos für nicht-kommerzielle, aber auch kommerzielle Anwendungen genutzt werden. Mit dem freien Zugang will Skype die Entwicklung von innovativen Integrationslösungen fördern, da ein attraktives Software- und Produktangebot, das auf den Skype-Diensten basiert, naturgemäß auch dem VoIP-Dienstleister zugute kommt. Entwickler lockt Skype mit dem Hinweis auf die 100-Millionen-Mitgliedergemeinde, die markttechnisch naturgemäß eine attraktive Einnahmequelle darstellt.
Wie das Unternehmen mitteilte, zeigt man sich besonders an der Entwicklung zertifizierbarer Anwendungen für die Gebiete SMS, Sprachzugang, Rufweiterleitung, Plug-in, COM4Web sowie Skypecasts interessiert. Um Entwickler bestmöglich zu unterstützen, bietet Skype Mitgliedern des Programms neben dem eigenen API eine eigens eingerichtete Webseite mit Zugang zu Tools, Mustercodes und technischer Unterstützung an. Darüber hinaus hat Skype ein Zertifizierungsprogramm ins Leben gerufen, das die Qualität des Produktes gewährleisten sowie den Zugang zum Massenmarkt erleichtern soll.
Skype verwies in diesem Zusammenhang auf eine kürzlich vorgestellte Lösung des VoIP-Infrastrukturanbieters Vapps. Dieser hatte in der Vorwoche eine Skype-zertifizierte Software vorgestellt, die kostenlose Konferenzgespräche mit bis zu 500 Teilnehmern ermöglicht.



eBanking-Software der Hypovereinsbank nun auch für Linux

Die Hypovereinsbank bietet ihr Online-Banking-Programm HVB globalTRXnet jetzt auch in einer Version für das freie Betriebssystem Linux an.
Mit der Software können Geschäftskunden ihren kompletten Inland- und Auslandszahlungsverkehr bei der HypoVereinsbank abwickeln.
Mit der Portierung auf Linux will das Finanzinstitut der wachsenden Bedeutung des Open-Source-Betriebssystems Rechnung tragen. Die Linux-Version solle gezielt für die Gewinnung von Neukunden eingesetzt werden, erklärte Leiter eConsulting Alfred Engelhard.
Genausowenig wie das proprietäre Windows-Pendant ist GlobalTRXnet für Linux indes quelloffen. Dass die Bank den Sourcecode des Produkts unter Verschluss hält, begründet sie lapidar mit der Aussage, man wolle “einen Mißbrauch im Zahlungsverkehr vermeiden”. Damit zeigt sie leider, dass zumindest die Mythe der vermeintlichen Unsicherheit von freier Software mancherorts noch springlebendig ist.

Category: General
[Permalink] [Comments - 0] [Send Article] [Improper]

Linuxnews - Linux - Linuxsoftware - Linuxtips




Niedersächsische Finanzbehörden setzen auf Linux am Desktop

12.000 Arbeitsplätze werden auf das Open Source-Betriebssystem umgestellt - KDE auf SUSE als Umgebung ausgewählt
Sorgten in der Vergangenheit Linux-Umstiege von Behörden noch für viel Aufsehen und heftige Diskussionen, so ist das Open Source-Betriebssystem in diesem Umfeld auch am Desktop zunehmend zu einer “normalen” Wahlmöglichkeit geworden. So steigen nun auch die Finanzbehörden des deutschen Bundeslandes Niedersachsen auf das OS mit dem Pinguin um, dies berichtet ZDNet UK.
Migration
Insgesamt 12.000 Arbeitsplätze werden dabei derzeit auf Linux umgestellt, zum Einsatz kommt ein KDE-Desktop basierend auf der Distribution von SUSE. Die Migration war seit gut zwei Jahren in Planung, bisher hatte man sie aber nicht öffentlich gemacht. Seit April wird nun der Umstieg durchgeführt, bis September soll er abgeschlossen sein.
Vorteile
Ersetzt werden dabei übrigens keine Windows-Rechner: Die Behörde setzt bereits seit 1993 auf Solaris. Von der Migration erhofft man sich nicht nur niedrigere Kosten sondern auch eine größere Flexibilität und bessere Usability.



Mastermind hinter 100 Dollar Laptop geht IT-Giganten gerne auf die Nerven

Das Notebook soll die Verwendung von Linux am Desktop enorm steigern – Negroponte hält Windows für zu “fett”
Der 100 Dollar Laptop wird Linux stärken, betonte Nicholas Negroponte, Leiter des ” One Laptop per Child”- Projekts: “Einer der Nebeneffekte wird sein, dass die Verwendung von Linux am Desktop so unglaublich gesteigert wird, dass diese ähnliche Werte wie bei Servern erreicht”.
Negroponte betonte vor Linux Entwicklern auf dem Red Hat annual User Summit, dass man ein extrem schlankes Betriebssystem benötigen werde. “Wir brauchen Ihre Unterstützung, damit es nicht übergewichtig und schwierig zu verwenden ist, wie all die anderen Betriebssysteme”.
Windows zu fett
“Ungefähr 25 Prozent der Kosten eines Windows Laptops werden nur dafür aufgewendet, um Windows XP zu unterstützen. Das ist wie bei einer Person, die so fett geworden ist, dass sie die meisten ihrer Muskeln dafür einsetzen muss, um ihr Fett zu bewegen”, drückt es Negroponte, der ähnliche Kritik aber auch schon an Linux-System geäussert hat, drastisch aus.
Auf die Nervengehen
Auch bei seiner Kritik (Der WebStandard berichtete)an einigen großen Playern im IT-Business bleibt Negroponte: “AMD ist unser Partner, dass hat zur Folge, dass Intel mir das Leben schwer macht. Bill Gates ist auch nicht erfreut, aber wenn ich Microsoft und Intel auf die Nerven gehe, gehe ich davon aus, dass irgendetwas richtig mache”.



VariCAD 2005 für Linux in Version 3.00

Neben vielen Verbesserungen bringt die neue Version von VariCAD für Linux verringerte Abhängigkeiten von spezifischen Systemdateien, wodurch die Software auf mehr Linux-Distributionen lauffähig sein soll.
Version 3.00 ist die aktuelle Version von VariCAD, die nach Angaben des Herstellers signifikante Neuerungen bringt. VariCAD ist ein zwei- und dreidimensionales mechanisches CAD-System.
Andere Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion sind beispielsweise in der STEP-Schnittstelle zu finden, die nun die Ein- und Ausgabe von dreidimensionalen Objekten möglich macht. Aus der dreidimensionalen Darstellung können nun Bitmaps in hoher Auflösung erzeugt werden. Einige benutzerdefinierte Standardeinstellungen wurden hinzugefügt. Auch das Öffnen von Dateien, das Dimensionieren und die Bedienoberfläche allgemein wurden verbessert.
Von dieser proprietären Anwendung ist eine kostenlose Demoversion nach einer Registrierung erhältlich. Sie soll 30 Tage lang wie die Vollversion funktionieren und so Gelegenheit zum Ausprobieren geben. Für Linux stehen Debian-Pakete (ab Debian 3.1) und RPM-Pakete, die unter Red Hat Enterprise Linux 3 und 4, Fedora Core 4 und 5, SUSE Linux 9.3, 10.0 und 10.1 sowie Mandriva Linux 10.1 LE2005 und 2006 getestet wurden, bereit.



Red Hat: »Wir bringen eine ganze Industrie vorwärts«

Der Geschäftsführer von Red Hat, Matthew Szulik, hat sich in einem Interview mit TechNewsWorld sehr zufrieden über seine Unternehmenspolitik geäußert.
Nach einigen bereits bekannten Fakten zur JBoss-Übernahme und zur Einstellung des eigenen Anwendungsservers äußert sich der Manager zu Red Hats Geschäftsmodell und der dahinter stehenden Philosophie.
Zunächst stellt er klar, dass Red Hat keine Produkte verkauft, sondern Dienstleistungen. Der Preis für Red Hat Enterprise Linux und andere Software aus dem Hause Red Hat ist kein Verkaufspreis, sondern das Abonnement der Update- und Support-Dienste, das jährlich erneuert werden muss. Für viele Kunden, so Szulik, sei das eine sehr gute Lösung, mit der sie sehr zufrieden sind, weil es ihren Erwartungen entspricht und sie einen sehr guten Gegenwert dafür erhalten.
Die Freiheit der Wahl ist Szulik aber sehr wichtig. Wer ein Linux-System von Red Hat ohne Supportkosten einsetzen will, sollte zu Fedora Core greifen, schlägt er vor.
Die auf den ersten Blick unvereinbar scheinenden Ziele einer börsennotierten Firma und die offenen Prinzipien, nach denen Red Hat handelt, sind für Szulik kein Problem. Das Ziel von Red Hat sei es, mit seinen Aktionen eine ganze Industrie vorwärtszubringen. Dafür sei Transparenz gefordert. Dies bedeutet für ihn, keine Zweifel an der technischen Ausrichtung und sonstigen Aspekten aufkommen zu lassen. Red Hat habe außergewöhnliche Leute eingestellt, um den Kunden außergewöhnliche Dienste zu bieten, und mit diesen Leuten sei ein Umschwenken auf weniger Offenheit nicht zu machen.
Auch in anderen Punkten steht Red Hat in exaktem Gegensatz zu traditionelleren Unternehmen, beispielsweise in der Patentfrage. Für Szulik hat Red Hat diese historischen Annahmen in Frage gestellt, wurde dafür mit viel Skepsis bedacht, doch beginnt sich allmählich durchzusetzen. »Wenn wir unseren Kurs weiter verfolgen, werden wir für die nächsten 50 bis 100 Jahre erfolgreich sein.«



AIM-Entwicklerwerkzeuge jetzt auch für Linux und MacOS X

Kostenloses SDK zur Programmierung eigener Clients - AOL hat das Software Development Kit (SDK) für das Instant-Messaging-Netzwerk AIM jetzt auch in einer Version für Linux, MacOS X und Windows Mobile veröffentlicht. Damit sollen sich eigene Clients programmieren lassen, die Windows-Variante hatte AOL im März 2006 vorgestellt. Weiterhin bestimmt AOL jedoch klar, wofür man das SDK einsetzen darf.
Mit dem SDK lassen sich sowohl eigene Clients für das AIM-Netzwerk entwickeln als auch Plug-Ins für den im letzten Jahr vorgestellten AOL Instant Messenger Triton. Hatte AOL das kostenlose SDK für Windows bereits im März 2006 veröffentlicht, steht nun eine aktualisierte Variante bereit, die auch unter Linux, MacOS X sowie Windows Mobile 5 funktioniert.
Darüber hinaus unterstützt das SDK nun lokale Dienste, mit denen sich beispielsweise Karten erstellen lassen, auf denen die Wohnorte aller Kontakte markiert sind. Entwicklern stellt AOL außerdem Quellcode-Beispiele für AIM-Bots zur Verfügung. Das SDK unterstützt unter Linux, MacOS X und Windows nun außerdem Java, wobei sich diese Funktion noch im Beta-Stadium befinden soll. Unter MacOS X lässt sich laut AOL zudem Objective-C nutzen, während Entwickler unter Windows weiterhin auf alle .Net-Sprachen zurückgreifen können. Für Linux und MacOS X empfiehlt der Anbieter die Sprachen C und C++.
An den Vorgaben, um das SDK zu verwenden, hat AOL hingegen nichts geändert: So dürfen auch mit der neuen Version erstellte Clients keine anderen Instant-Messaging-Protokolle unterstützen. Außerdem können Clients nur mit dem US-basierten Dienst genutzt werden und man braucht einen kostenlosen Lizenzschlüssel, bevor man die selbstentwickelten Applikationen verteilen darf. Um diesen zu erhalten, muss man AOL den Namen und die Webseite des eigenen Projektes mitteilen.
Das SDK umfasst APIs und Dokumentationen und lässt sich ab sofort unter developer.aol.com herunterladen. Voraussetzung für den Download ist allerdings, dass Entwickler bei AIM angemeldet sind.



Oracle bietet Linux-Stacks

Um Kunden den Einsatz seiner Datenbanken unter dem freien Betriebssystem zu erleichtern, hat Oracle im Rahmen des neuen Validated Configurations-Programms komplette Linux-Stacks zusammengeschneidert.
Die vorgefertigten, zertifizierten Konfigurationen aus Hardware, Software, Speicher- und Netzwerk-Komponenten sollen Unternehmen einen großen Teil des Konfigurations- und Testaufwands abnehmen, der beim Einsatz des Open-Source-Systems anfällt.
Neben der Gewährleistung, dass die gewählte Kombination aus Hard- und Software nicht nur funktioniert, sondern auch auf Leistung und Stabilität optimiert ist, bekommen Kunden einen Ansprechpartner, an den sie sich für Fragen und Support wenden können.
Für die Entwicklung der Stacks hat Oracle eine Reihe von Hard- und Software-Herstellern als Partner ins Boot geholt. Die Hardware-Seite ist mit Branchengrößen wie IBM, Dell, Hewlett Packard, EMC, Sun, Network Appliance und den Chip-Herstellern Intel und AMD vertreten.
Auf der Betriebssystemseite finden sich Red Hat und Novell. Auch die bekannten Hersteller von Host Bus Adapter-Karten QLogic und Emulex arbeiten mit Oracle zusammen. Damit die Stacks nicht hinter aktuellen Marktentwicklungen zurückbleiben, will der Datenbank-Hersteller neue Hard- und Software, sobald sie erscheint, in das Programm aufnehmen und testen.
Bei den Oracle Validated Configurations handelt es sich um frei zugängliche, so genannte best practice-Dokumentationen, die als PDF oder HTML-Datei zum Download zur Verfügung stehen.
Die angebotenen Stacks bestehen stets aus einer Server-Hardware und einem Red-Hat- oder Suse-Linux in Kombination mit Oracles 10g-Datenbank-Flaggschiff. Wer auf professionelle Unterstützung zurückgreifen will, muss für die eingesetzen Komponenten entsprechende kostenpflichtige Lizenzen erwerben.

Category: General
[Permalink] [Comments - 0] [Send Article] [Improper]

Linux - Linuxnews - Linuxtips




Google Earth: Die Welt in hoher Auflösung - auch für Linux

Beta 4 führt texturierte Gebäude und neues Interface ein - Google hat seine Landkartensoftware Google Earth in der Version 4 veröffentlicht, wie üblich mit dem Zusatz Beta. Neben deutlich höher aufgelöstem Kartenmaterial - Google spricht von Sub-Meter-Bildern in hoher Auflösung - liegt nun auch eine Version für Linux vor. Von dem neuen Kartenmaterial soll auch Google Maps profitieren.
In der neuen Version sollen ungefähr viermal mehr Daten vorhanden sein als in der Vorversion. Für ungefähr 20 Prozent der Landmasse soll nun hochaufgelöstes Satellitenmaterial zur Verfügung stehen. Zur Auflösung wurde hingegen eine interessante Angabe gemacht: Seit Beginn hatte Google Earth eine Auflösung von mindestens 15 Metern pro Pixel. Nun soll diese auf 70 cm pro Pixel gestiegen sein. Für manche Länder sollen es bis zu 10 cm pro Pixel sein. Welche Gebiete dies sind, teilte Google allerdings nicht mit.
Auch Google Maps wurden neue Funktionen spendiert. Mit Geocoding ist es möglich, über das Maps-API aus einer Adresse Koordinateninformationen zu generieren. Zudem lassen sich geografische Informationen nun mit Google Maps auf externen Webseiten verbinden. Zudem unterstützt Google Maps nun auch die bislang nur in Google Earth genutzte “Keyhole Markup Language”
Google Earth steht nun nicht mehr in drei, sondern in vier Ausbaustufen bereit. Während die Basisvariante für den persönlichen Gebrauch gratis als Download verteilt wird, kostet die Plus-Version jährlich 20,- US-Dollar und bietet zusätzlich eine Anbindung an GPS-Geräte, die nun verbessert worden sein soll.
Neu ist ‘Google Earth Enterprise’, das eigentlich aus den Produkten Google Earth Fusion, Google Earth Server und Google Earth EC besteht. Beispielsweise lassen sich mit Fusion Rasterdaten (Bilder), GIS-Daten sowie Daten, die in traditionellen Datenbanken gespeichert wurden, integrieren. Der Server kann für ein Overlay genutzt werden, wobei die eigenen Unternehmensdaten die ASP-Basiskarte ergänzen, die von Google gehostet und geliefert wird. Alternativ kann er auch als eigenständiger Server arbeiten, der den gesamten Datenbestand lokal hostet.
Das Produkt Google Earth EC bietet neben den Funktionen von Google Earth Pro die Möglichkeit, Verbindungen zu mehreren Servern sowie zu unternehmenseigenen Suchmaschinen-Servern aufzubauen. Als Teil der Unternehmenslösung Google Earth Enterprise kann Google Earth EC in geschlossenen Netzwerken arbeiten, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Preise für die Unternehmenslösungen gibt es nur auf Anfrage.
Als Voraussetzung für die Linux-Version gibt Google mindestens Ubuntu 5,10, Suse 10, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1 oder Red Hat 9 an. Außerdem sollte mindestens ein Pentium 3 mit 500 MHz, besser jedoch ein Pentium mit 2,4 GHz oder Athlon XP 2400+ im Rechner stecken. Eine 3D-fähige Grafikkarte mit 32 MByte eigenem Speicher sieht Google als ideal an.
Der Download der Linux-Version ist rund 16,3 MByte groß. Die Variante für Windows 2000/XP beschränkt sich auf 13,2 MByte und die MacOS-X-Version (universal binary) ist stolze 27,1 MByte groß. Google Earth ist neben Englisch auch in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch verfügbar. Alle Versionen stehen unter earth.google.com zum Download bereit.



Linux Umsatztreiber bei Dell

Hardware-Hersteller Dell macht nach aktuellen Zahlen 25 Prozent seiner Umsätze im Unternehmensumfeld mit Linux. Jay Parker, Marketingleiter für Dell PowerEdge Server stellte diese Zahlen auf einer Konferenz am 6. Juni in Monte Carlo vor.
Mit der Dienstleistungssparte von Dell habe der Hersteller mittlerweile 500 Migrationen von Unix zu Linux abgeschlossen. Die Kunden migrieren von proprietären Unix-Umgebungen von Anbietern wie Sun und IBM zur Linux-Alternative.
Bislang hatte Dell nur Red Hat Linux angeboten, aber nun soll auch Novells Suse Linux als Partnerunternehmen in das Vertriebsprogramm eingebunden werden. Derzeit laufen Tests und Zertifizierungen, aber auch Support und Dienstleistungsangebote für Hardware und Linux-Betriebssysteme sollen folgen. Aktuell sei Dell bereits in der Lage, 90 Prozent der Serviceanfragen für Red Hat Linux abzudecken, ohne Red Hat einschalten zu müssen.



Berliner Senat sperrt sich gegen vollständige Linux-Migration

Die Berliner Senatsverwaltung hat sich gegen eine vollständige Migration der Behördenrechner auf Linux ausgesprochen. Sie stellt sich damit gegen die Aufforderung des Berliner Abgeordnetenhauses, einen Zeitplan zur zweistufigen Umstellung der Server- und Arbeitsplatzcomputer auf Open-Source-Systeme vorzulegen. Die von dem Beschluss angemahnte Migration hin auf freie Software “erscheint dem Senat als nicht marktkonforme, technologisch und insbesondere wirtschaftlich nicht vertretbare Maßnahme”, konstatiert der heise online vorliegende Bericht zur Position des Parlaments. In seinen Konsequenzen sei der Beschluss der Abgeordneten auch so “nicht umsetzbar”, heißt es in dem vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Innensenator Ehrhart Körting (beide SPD) unterzeichneten Papier. Die vollständige Umrüstung widerspreche den Zielen der Berliner IT-Strategie.
Vor einem Jahr hatte die Senatsverwaltung für Inneres eine Umstellung in der Hauptverwaltung von Microsoft-Software auf Open Source grundsätzlich für machbar erklärt. Linux sei mit geringfügig geringeren Betriebskosten als Windows zu betreiben, so die Aussage. Die Lauffähigkeit und die Kosten für die Umstellung der Fachverfahren seien aber als “kritischer Entscheidungsfaktor” anzusehen. Insbesondere der Ansatz einer “reinen Open-Source-Software-Landschaft” bis zum Endgerät erschien der Behörde zweifelhaft. Eine Entweder-oder-Diskussion hielt sie generell für nicht sachgerecht.
In dem neuen Bericht können die Abgeordneten nachlesen, dass die “vollständige Umstellung” der Server- und Arbeitsplatzsoftware auf Linux eine “völlige Abkehr” vom Berliner “Open-Systems-Konzept” darstelle. Gemäß dieser “vom Senat verfolgten und dem Parlament bereits in diversen Berichten dargelegten Strategie” sei die Hauptaufgabe die Einrichtung “offener IT-Architekturen”. Erreicht werden soll damit “die für einen wirtschaftlichen IT-Einsatz erforderliche Herstellerunabhängigkeit und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lösungen”. Insbesondere will der Senat die Koexistenz “offener” und “herkömmlicher” beziehungsweise “proprietärer” Programme in Form einer “Mischlösung” vorantreiben.
Das Nein zur kompletten Umrüstung versucht der Senat mit dem Verweis auf Probleme bei der Linux-Migration der Stadt München im Rahmen des LiMux-Projekts zu untermauern. Mit der eigentlichen Umstellung sei auch nach vierjähriger Vorbereitung noch nicht begonnen worden, hält der Report fest, ohne auf die Verzögerungen durch die in München heftig geführte Debatte um Softwarepatente hinzuweisen. Besondere Anforderungen würden auch in der bayerischen Landeshauptstadt aus der Umstellung der vorhandenen Fachverfahren erwachsen und daher wieder verstärkt auf “Zwischenlösungen” auf Basis von Terminalimplementierungen und Emulationsprozessen zurückgegriffen. Diese Entwicklung verdeutliche “exemplarisch, welche Risiken mit einer weitgehenden Migration” in Richtung Open Source verbunden seien. Gleichzeitig verweist der Bericht aber darauf, dass es sich in München ebenfalls um eine Mischlösung handle.
Auch der Abschlussbericht des “Open4Future”-Projekts vom Dezember bringt den Senat nicht von seiner Meinung ab. Die Analyse hatte zum Ziel, das in der einer früheren Machbarkeitsstudie empfohlene Szenario einer gemischten Open-Source-Umgebung “unter Einsatz der Terminalserver-Technologie” in einer konkreten bezirklichen Umgebung in Tempelhof-Schöneberg auszuloten. Dabei konnte die technische Umsetzbarkeit einer Lösung mit freier Software, Microsoft-, und Novell-Produkten nachgewiesen werden. Auch die vorhandene “veraltete” Hardwareausstattung war weiter nutzbar. Das Pilotprojekt demonstrierte überdies an IPV, ProFiskal und ProInfo, dass die Migration von Fachverfahren keine unüberwindbare Hürde darstellt. Eine Orientierung an offenen Standards und Normen sei daher künftig die wichtigste Frage bei der Realisierung von IT-Projekten, lautet das Resümee der Studie. “Wenn sich auch ein bisher anders aufgestellter Marktführer so orientiert, bleibt uns nur, von dann an allen Anbietern – bei gleichen Leistungsdaten – den wirtschaftlichsten auszuwählen”.
Der Senat verweist dagegen darauf, dass in der gesamten Berliner Verwaltung etwa 390 Fachverfahren eingesetzt würden. Zudem seien “Aufwandsschätzungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen” im Rahmen des “Open4Future”-Projekts nicht berücksichtigt worden. Die Studie könne so nicht als Voraussetzung für landesweite Planungen gelten.
Das Abgeordnetenhaus wird sich am 22. Juni im Ausschuss für Verwaltungsreform und Kommunikations- und Informationstechnik wieder mit der Linux-Migration beschäftigen. Dabei geht es auch um einen Antrag der Grünen zur Umstellung der Server-Betriebssysteme auf Open Source. Aber in der SPD-Fraktion zeigt sich die Basis ebenfalls sehr unzufrieden mit der Stellungnahme des Senats. “Die Schlange windet und windet sich”, ist dort zu vernehmen. Nach “einem Vierteljahr Arbeit hoch bezahlter Beamter und zusätzlicher Experten” sei ein “armseliges Papier” herausgekommen.
So werde etwa die Tatsache ignoriert, monieren die sozialdemokratischen Kritiker, dass irgendeine Migration weg von Windows NT4 generell stattfinden müsse. Gleichzeitig falle kein Wort über die Kosten des Hardware-Ersatzes von mindestens einem Drittel aller Berliner Verwaltungscomputer im Fall einer Migration nach Windows XP und des dabei gleichfalls erforderlichen Anwendungstransfers. Es gehe auch im Beschluss der Abgeordneten nicht um eine vom Senat unterstellte “Hau-Ruck-Umstellung”, sondern um Vorgaben für unbedingt notwendige Neubeschaffungen und Updates. Eine wirkliche Öffnung der Infrastrukturen sei generell erst über die Jahre hinweg zu erwarten. Der Senatsbericht dürfe daher auf keinen Fall abgenickt werden, um eine “proprietäre Migration” zu verhindern.



Studie: Windows zuverlässiger als Linux

Laut einer aktuellen Vergleichs-Studie der Yankee Group ist der Windows Server 2003 zuverlässiger als jedes Linux-System im Vergleich. Die amerikanischen Analysten stellen in der “2006 Global Server Reliability Survey” zwar fest, dass die wichtigsten Betriebssysteme sich in der Zuverlässigkeit auf einem hohen Niveau angeglichen haben, dennoch sei Windows 2003 nach wie vor führend.
In einem Kopf-an-Kopf-Vergleich habe ein Windows Server 2003 gegenüber einem Red Hat Enterprise Linux in identischen Einsatzgebieten zwanzig Prozent mehr “Uptime” verzeichnet.
Unter den wichtigsten Server-Betriebssystemen waren nur Unix-basierte Server-Systeme wie HP-UX und Sun Solaris dem Windows Server 2003 hart auf den Fersen. Weitere Testergebnisse der Studie zeigeten, dass in einem durchschnittlichen Unternehmensumgebung Linux-, Windows- und Unix-Server drei bis fünf Ausfälle pro Server pro Jahr zu verzeichnen hatten, was eine Ausfallzeit zwischen zehn und 19,5 Stunden zur Folge hatte, Linux häufiger als Unix oder Windows. Yankee Group führt einen Großteil der Ausfallzeit auf Dokumentationsmängel zurück bei Linux und Open Source-Systemen im Vergleich zu den reiferen, etablierten Betriebssystemen.



Fortschritte bei Elektra

Das Entwicklerteam von Elektra arbeitet daran, ihre Software in Fedora Extras und in die nächste SUSE-Version zu integrieren.
Inspiriert von der Windows-Registry und GConf speichert Elektra, ursprünglich unter dem Namen »Linux Registry« gestartet, Konfigurationsdaten in einer Hierarchie von Schlüssel- und Wertepaaren. Im Gegensatz zu GConf benötigt Elektra keinen Daemon und strebt die systemweite Konfiguration wie die Windows-Registry an, verwendet allerdings ein XML-Format zur Repräsentation des Konfigurationsbaumes.
Eine beispielhafte Implementation der X.org-Konfiguration mit Elektra wurde bereits im Dezember 2004 vorgestellt. Doch bevor Elektra als Erfolg bezeichnet werden kann, muss es erst eine möglichst große Zahl von Projekten davon überzeugen, ihre bestehenden Konfigurationsmethoden zu ersetzen. Dieses Unterfangen ist wahrscheinlich schwieriger als die Implementation der Software selbst. Wenig war im letzten Jahr über die Akzeptanz von Elektra zu hören. Immerhin hat das Projekt nun die Unterstützung von Samba, das im Rahmen eines »Summer of Code«-Projektes eine alternative Implementation der Konfiguration mit Elektra vornehmen will.
Die kürzlich veröffentlichte Version 0.6.2 von Elektra zielt auch auf eine Aufnahme der Bibliothek in das »Fedora Extras«-Repositorium. Auch bei SUSE gibt es, angeregt durch die Anwender, Überlegungen zur Integration. Andreas Jaeger schrieb am 4. Mai, dass er nach der Veröffentlichung von SUSE 10.1 sich die Sache näher ansehen werde.
Doch die Distributionen können im Wesentlichen nur die Infrastruktur bereitstellen. Die Überzeugungsarbeit bei den Entwicklern der freien Projekte, auf Elektra als einheitliche Konfigurationslösung zu setzen, muss das Projekt selbst leisten



Suse aktualisiert Paketmanager

Das Novell-Projekt OpenSUSE hat am Wochenende eine aktualisierte Version des distributionsspezifischen Paketmanagers bereitgestellt.
Eine große Neuerung von SUSE Linux 10.1 stellte das veränderte Paketmanagement dar. Obgleich sich an der grafischen Oberfläche nur wenig geändert hat, haben die SUSE-Entwickler den Kern des Paketmanagements ausgetauscht. Die neue Funktionalität sorgte unter anderem mehrmals für Verzögerungen und bereitete auch nach der Freigabe von SUSE Linux 10.1 diverse Probleme, wie unser Test beschreibt.
Wie das offene Projekt nun schreibt, steht allen Interessenten eine aktualisierte Version des Paketmanagement-Systems zur Verfügung. Nach Angaben der Verantwortlichen handelt es sich dabei um einen »wichtigen Patch«, der neben verschiedenen Korrekturen auch Geschwindigkeitsverbesserungen für Yast und Zen enthält. Eine Unterstützung für das Patch-RPM-Management ist für eine spätere Aktualisierung angekündigt.
Die neue Aktualisierung kann seit dem Wochenende vom Suse-Server und dessen Mirrors bezogen werden. Das Team empfiehlt, für das Update die Aktualisierungsfunktion YaST Online Update (YOU) zu nutzen.



Bandit: Identitätsmanagement als Open Source

Neues Projekt von Novell entwickelt Komponenten für Identitätsdienste - Im Rahmen des Open-Source-Projektes “Bandit” möchte Novell Komponenten zum Identitätsmanagement entwickeln, die auf offene Standards setzen. So sollen sich diese Komponenten in verschiedene Dienste integrieren lassen und verschiedene Authentifikationsmethoden unterstützen. Die Entwicklung möchte Novell mit Hilfe der Community vorantreiben und alle Teile von Bandit konsequent als Open Source veröffentlichen.
Das bisher von Novell noch nicht offiziell angekündigte Bandit-Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, Komponenten für ein offenes Identitätsmanagement zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei momentan auf einem allgemeinen Framework sowie Authentifizierungstechniken und allgemeinen Regeln für die Identitätsverwaltung. Bandit nutzt dabei auch die Arbeit, die von IBM und Novell bereits im Rahmen des Higgins-Projektes geleistet wurde. Dieses soll eine Alternative zu Microsofts Infocard schaffen und damit die Basis für eine Sicherheitssoftware darstellen, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Online-Identität gibt. Ferner möchte man auf offene Standards und Protokolle setzen, so dass sich Bandit nahtlos in andere Dienste integrieren lässt. Auch der Aufbau neuer Dienste rund um Bandit soll so erleichtert werden.
Derzeit befinden sich mehrere Komponenten in der Entwicklung, die alle zusammenarbeiten. Higgins dient dabei als Identity Store Architecture und übersetzt Anfragen, die sie bekommt, in andere Protokolle und leitet diese weiter. Mit CASA wird zudem eine Infrastruktur zum sicheren Speichern von vertraulichen Daten entwickelt. CASA ist Teil der Suse-Linux-Distribution und auch für Windows verfügbar.
Mit der Audit Record Framework Architecture stellt das Bandit-Projekt ein API zur Verfügung und das Role Engine Model dient zum Festlegen von Zugriffsrechten. Mit FLAIM und XFLAIM stehen außerdem zwei Bibliotheken zur Verfügung, die sich aus Anwendungen heraus aufrufen lassen. Erste Versionen dieser Komponenten stehen auf den Projektseiten auch bereits zum Download bereit. Novell entwickelt laut der Projekt-Webseite aktiv an Bandit mit, erhofft sich aber nun auch die Teilnahme von anderen Programmierern, um das Projekt weiter voranzutreiben.

Category: General
[Permalink] [Comments - 0] [Send Article] [Improper]